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23. Dezember 2009
Die Aula bebt vor Musik und Rhythmen
Vor Weihnachten zeigen die Musikgruppen des Markgräfler Gymnasiums, dass sie viel draufhaben
MÜLLHEIM (BZ). Wenn die jungen Musikerinnen und Musiker beim Weihnachtskonzert in der Aula des Markgräfler Gymnasiums auf den begeisterten Applaus der Zuhörer mit Zugaben reagiert hätten, so wäre das Konzert wohl kaum vor Mitternacht beendet gewesen. Das lag zum einen daran, dass alle der beteiligten Arbeitsgemeinschaften das Publikum beeindruckten und begeisterten. Zum anderen präsentierten mehr AGs als je zuvor Ausschnitte aus ihrer Probenarbeit, da ihre Anzahl – als Folge des Musikprofils – inzwischen auf acht unterschiedliche Ensembles angewachsen ist. So gibt es nun zwei beneidenswert gut besetzte Unterstufenorchester: die Streicher und Holzbläser unter der Leitung von Uwe Müller-Feser, die das Konzert mit Auszügen aus Carl Orffs Weihnachtsgeschichte eröffneten, sowie die Blechbläser, die unter der Stabführung von Mareike Gröschl den Bogen vom Weihnachtslied bis hin zum Musical "Mary Poppins" spannten.
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Auf eine stattliche Anzahl von Sängerinnen kann sich auch Chorleiterin Mareike Gröschl mit ihrem Pop-Chor verlassen, der – am Klavier von Lothar Welsen begleitet – die fröhlich-beschwingte Stimmung mit modernen Interpretationen und einer schwungvollen Einlage der Tanz AG (Annika Klein) fortsetzte. Eine Überraschung steuerten die Musikpädagogen selbst bei, unterstützt von Johanna Rademacher und Julian Knörzer, die derzeit ein Praktikum am Markgräfler Gymnasium absolvieren. So gab es nicht nur ein sechsstimmiges Weihnachtslied, sondern auch Beatboxing in Vollendung vom Musiklehrkörper zu hören.
Traditionsgemäß stand die zweite Hälfte des Konzerts im Zeichen der Oberstufe. Mit einer ausdrucksstarken Interpretation der "Rhapsody on Christmas Carols" von Claude T. Smith tauchte das Schulorchester, geleitet von Martin Wittenberg, die voll besetzte Aula in einen weihnachtlich vibrierenden Klangkörper. Gospels, dargeboten vom Oberstufenchor (Rolf Mandel), hielten den Spannungsbogen hoch und erinnerten mit Freddy Washingtons "If you want to be born again" an dessen unvergessenen Auftritt in der Aula des Gymnasiums. Zweifellos hätte dieser den Auftritt der Big Band, geleitet von Rolf Mandel, ebenso genossen und gefeiert wie das Publikum, das sich von den gewohnt fetzigen Rhythmen, aber auch der Interpretation von Bernsteins "Somewhere", der Laura Bree ihre wunderbare Stimme lieh, mitreißen ließ.
Kein Wunder, dass Schulleiter Heribert Hertramph den rund 265 Akteuren nicht nur von Herzen und mit Weihnachtsgrüßen aus Schokolade dankte, sondern auch bekundete, "stolz" auf eine solche musikalische Abteilung zu sein.
Autor: bz
