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28. März 2014

Eklat nicht ausgeschlossen

Bürgermeisterin wird deutlich.

MÜLLHEIM (gb). Beim Thema Bahn hat Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich ihre Zurückhaltung aufgegeben. "Ich lasse es auf einen Eklat mit dem Regierungspräsidium ankommen", sagte sie vor dem Gemeinderat. Zuvor hatte sie das Gespräch mit der Regierungspräsidentin und der Landrätin geschildert. Dabei hatte Bärbel Schäfer erklärt, dass das Land die Tieflage für Müllheim und Auggen nicht unterstützt. In der Pressemitteilung des Regierungspräsidiums stand diese Aussage nicht. Entgegen der Vereinbarung, wie Siemes-Knoblich bemerkte. Für sie schien es jetzt mal so weit, "dass die überörtlichen Akteure bereit sind, Farbe zu bekennen". Einen Umgang damit müssen die Bürgermeisterin und ihr Amtskollege Fritz Deutschmann erst noch finden.

Für Auggen stellt sich die Situation besonders unglücklich dar. Denn die Gemeinde hat bereits 2005 die Tieflage gefordert, mit einem Gutachten deren Realisierbarkeit belegt und eine Kostenschätzung anfertigen lassen, die sich auf 25 Millionen Euro belief. Eine tragische Wendung dabei ist, dass das Land bisher zu Mitfinanzierung gebraucht worden wäre. Nun aber stehen EU-Mittel zur Verfügung, die laut Siemes-Knoblich und Deutschmann auch für politisch beschlossene Zusatzleistungen wie bei der Bürgertrasse gewährt würden. Nun aber wird ein neuer Sachzwang ins Spiel gebracht: den vor 2020 zu erfolgenden Spatenstich.

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Die aktuellen Ereignisse sind sicher auch Thema bei der Hauptversammlung des Bürger Bündnis Bahn heute in der Sonnberghalle in Auggen. Neben den Regularien wird dabei Gerhard Kaiser die neueste Tieflagen-Variante vorstellen.

Bürger Bündnis Bahn: Hauptversammlung heute, Freitag, 19 Uhr, in der Auggener Sonnberghalle

Autor: gb