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20. Januar 2015

Entscheidung zu Bahnausbau Ende Januar

Stillschweigen vereinbart.

MARKGRÄFLERLAND (umi). Ende Januar soll im Bundesverkehrsministerium in Berlin über den Ausbau der Rheintaltrasse im Bereich Buggingen bis südlich von Auggen entschieden werden. Als wichtige Basis gilt das sogenannte "technische" Gespräch, das am Freitag, 16. Januar im Landratsamt Freiburg stattfand. Genauere Informationen über die Diskussion gibt es bislang nicht, da unter allen Teilnehmern Stillschweigen vereinbart wurde. Dies habe man beschlossen, um das Gespräch mit Michael Odenwald, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, nicht zu beeinflussen, erklärte gestern auf telefonische Anfrage der Badischen Zeitung, der Erste Landesbeamte im Landratsamt Michael Barth.

"Hochsensible Gemengelage"

In der mehrstündigen Diskussionsrunde haben sich am Freitag die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Sprecher der Bürgerinitiativen MUT, IG Bohr und Bürgerbündnis Bahn Markgräflerland und Vertreter des Landratsamtes ausgetauscht. Dies sei ein "nichtöffentliches, fachlich-intensives Gespräch" gewesen zur Vorbereitung der Anhörung im Berliner Ministerium, sagt Martin Barth. Dieses Gespräch soll am 30. Januar stattfinden, dazu einladen werde aber ausschließlich das Bundesverkehrsministerium. Landrätin Dorothea Störr-Ritter und ihr Stellvertreter Martin Barth werden auf alle Fälle dabei sein. Angesichts der "hochsensiblen Gemengelage" zwischen Bund und Land sei das vereinbarte Stillschweigen notwendig gewesen, um die von den Bürgern gewünschte Art des Bahnausbaus nicht zu gefährden, erklärt der Erste Landesbeamte.

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Autor: umi