Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

05. Juni 2013

Lärmabhängige Trassenpreise

Seit 1. Juni eingeführt.

MARKGRÄFLERLAND (BZ). Das Zulassungsverfahren der so genannten Leise-Lauf-Bremssohle beim internationalen Eisenbahnverband UIC sei erfolgreich abgeschlossen worden, teilt Bundestagsabgeordneter Armin Schuster (CDU) mit. Die geräuscharmen Bremstechnologie werde den Schienenverkehr flächendeckend leiser machen. "Seit 1. Juni ist der Malus-Teil des lärmabhängigen Trassenpreissystems scharf geschaltet. Nun müssen Züge ohne lärmreduzierende Bremsen einen Aufpreis für die Streckennutzung zahlen", so Schuster. Dies sei ein wichtiger Schritt für den Lärmschutz an der Bahn, besonders an der hochbelasteten Rheintalstrecke.

Das Bürger Bündnis Bahn Markgräflerland (BüG) pocht darauf, dass solche Maßnahmen auf der Neubaustrecke zwischen Buggingen und Schliengen nicht den Schienenbonus und das "besonders überwachte Gleis" (BüG) kompensieren dürfen. Denn beides erlaubt der Bahn höhere Lärmwerte. Vom inzwischen entschiedenen Wegfall des Schienenbonus erhofft sich das Bündnis, dass dies die Tieflage im Abschnitt 9.0 zwingend erfordert. Nach dem Besuch von Müllheims Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich und Auggens Bürgermeister Fritz Deutschmann in Berlin trat gewisse Ernüchterung ein. Seitdem befürchtet das Bündnis, dass nun die Werte mit den speziellen Bremssohlen niedrig gerechnet werden.

Werbung

Autor: bz