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15. August 2016

Vom Acker auf den Teller

Regionale Bio-Lebensmittel.

MÜLLHEIM (BZ). "Erst Regio macht Bio zu Öko", fasste der Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg, Dr. Christian Eichert, die Grundausrichtung seines Verbandes zusammen. Eichert stellte bei einem Gespräch in Müllheim dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster vor, wie Bioland-Mitglieder und ihre Partner im Markgräflerland mit regionalen Wirtschaftskreisläufen erfolgreich sind. Olaf Wortmann, Küchenchef der Müllheimer Alten Post, bestätigte, dass Kunden heutzutage transparente Produkte mit sicherer Herkunft wünschten. Daher kaufe er sein Fleisch und Gemüse überwiegend bei kleineren Produzenten am Ort, nach Möglichkeit in Bio-Qualität. Zwar steige die Qualität der Produkte in Südbaden beständig, allerdings fehle für die Vermarktung eine starke Dachmarke, so Wilhelm Rinklin, der mit seinem in der Region verankerten Naturkost-Großhandel Restaurants und Einzelhändler der Region versorgt. Mit dem Schwarzwald habe man einen weltweit bekannten Begriff. Darauf könne man eine erfolgreiche Vermarktung aufbauen. Allerdings müssten auch regionaltypische Produkte bekannter gemacht werden, forderte Schuster. "Gutedel und Hinterwälder Rinder stehen für unsere Region. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal, das wir stärker herausarbeiten müssen. Wir haben das Potenzial, mit Südtirol in einer Liga zu spielen."

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Autor: bz