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30. Juli 2012

Munteres Toreschießen

VfB Stuttgart gewinnt dank Ibisevic locker mit 4:0.

FUSSBALL (witt). Der VfB Stuttgart kam in Donaueschingen vor 2300 Zuschauern zu einem hochverdienten 4:0 (1:0)-Testspielsieg gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt. Ibisevic stach Cacau klar aus und erzielte zwei Tore. Die Ungeduld der E- und F-Junioren des FV Donaueschingen war riesig, sie durften an der Hand der Spieler ins Anton-Mall-Stadion einlaufen. Dies allerdings mit 18-minütiger Verspätung, Zweitligist FSV Frankfurt, der direkt aus der hessischen Metropole angereist war, blieb auf der Autobahn im Stau stecken und kam zu spät. Da hatte es auch nichts genutzt, dass die Frankfurter eine geplante Kaffeepause hatten ausfallen lassen. Der VfB-Tross hatte die wenigen Kilometer vom Trainingsdomizil Hotel "Öschberghof" im nagelneuen schwarzen Bus ohne Probleme absolviert, musste dann aber warten.

"Wir haben den Ball gut laufen lassen und vier schöne Tore geschossen", freute sich VfB-Trainer Bruno Labbadia nach dem Schlusspfiff. Der Stuttgarter Coach weiter: "Wir haben die Tore gegen eine Mannschaft erzielt, die sehr tief gestanden ist und haben selbst nur eine Torchance zugelassen." Nachdem zunächst viel Mittelfeldgeplänkel zu sehen war, erzielte Martin Harnik, nach toller Vorarbeit des pfeilschnellen Ibrahim Traore das 1:0 (24.). Zur Halbzeit wechselte Labbadia die komplette Mannschaft außer Neuzugang Tim Hoogland (FC Schalke 04) aus. Labbadia bescheinigte dem Rechtsverteidiger eine solide Leistung.

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Der VfB drehte in der zweiten Halbzeit auf. Dies lag sicherlich auch am Personal. In erster Linie an der Offensivabteilung. Cacau, der keinerlei Akzente setzen konnte, war im Sturm durch Vedad Ibisevic ersetzt worden. Und der bosnische Nationalspieler erzielte zwei Tore. In der 56. Minute traf er nach Vorarbeit von Zdravko Kuzmanovic und Cristian Molinaro. In der 81. Minute war Ibisevic mit einer Einzelaktion erfolgreich, nachdem er kurz zuvor bereits bei einer tollen Aktion, die aber kein Tor brachte, Szenenapplaus bekam. "Ich bin so kaputt, ich kann kaum sprechen", so Ibisevic nach dem Schlusspfiff. "Die Beine sind von dem harten Trainingslager schwer, aber natürlich habe ich immer Lust, Tore zu schießen", bekannte das Schlitzohr grinsend. In der 85. Spielminute hatte Antonio Rüdiger den 4:0-Endstand erzielt.

Autor: witt