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03. Februar 2012

Identifikationsstiftend

Spatenstich der Zunft für Narrenbrunnen in der neuen Mitte.

  1. Der Grundstein ist gelegt: Zeremonienmeister Johannes Dietrich, Ex-Bürgermeister Adrian Schmidle und Zunftpräsident Armin Eschbach (v.l.) setzten den Spatenstich für den Narrenbrunnen. Foto: Sandra von Appen

MURG (sap). Die Narrenzunft beteiligt sich aktiv an der Gestaltung der Murger Ortsmitte und stellte am Nachmittag des gestrigen ersten Faißen bei der traditionellen Aktion auf der Wiese gegenüber dem Rathaus das Projekt Narrenbrunnen vor. Zwei Helgeringer Maidli enthüllten das Hinweisschild. "Es fehlt ganz klar die Identifikation mit der Ortsmitte", sagte Zeremonienmeister Johannes Dietrich. Das soll sich ändern. "Wir sind keine Schwätzer, sondern Macher", stellte Dietrich klar. Und so hatte der – soeben abgesetzte – Bürgermeister Adrian Schmidle die große Ehre, den ersten Spatenstich für das innovative Projekt setzen zu dürfen, unterstützt von seinem Nachfolger, Zunftpräsident Armin Eschbach. Zuvor musste Schmidle erst sein detailgetreues Piratenkostüm gegen einen Friesennerz (Regenmantel) und Gummistiefel eintauschen. Mit Pickel und Spaten rückten die beiden Auserkorenen dem gefrorenen Boden zu Leibe. Als das Loch für den Grundstein nach einer gefühlten Ewigkeit groß genug war, konnte der offizielle Teil folgen. Mit einer Urkunde, die später im Boden eingegraben wurde, besiegelten Dietrich und Eschbach die Grundsteinlegung. Schmidle wollte sich ebenfalls auf dem amtlichen Dokument verewigen, doch der Zeremonienmeister machte ihm deutlich, dass er die nächsten drei Wochen nichts zu melden habe.

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Trotz der eisigen Kälte und des Schnees kamen zahlreiche Zuschauer, um die Aktion zu sehen. Für die Musikbegleitung sorgte erneut das Fröscheloch-Echo.

Autor: sap