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26. April 2012 16:46 Uhr

Familientragödie

Mutter und Tochter sterben nach Unfall auf der A5 bei Rust

Ein Mann fährt in seinem BMW auf der Autobahn 5 Richtung Süden. Bei Rust kollidiert er mit einem vor ihm fahrenden Citroën. Was wie ein alltäglicher Auffahrunfall klingt, hat zwei Menschen das Leben gekostet.

  1. Die Wucht des Aufpralls lässt sich am eingedrückten Heck des blauen Citroën ablesen, in dem eine Familie aus Frankreich saß. Eine Frau und ein Kind starben bei dem Unglück auf der A 5.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 8.30 Uhr auf der Autobahn 5 Richtung Süden kurz vor der Ausfahrt Rust. Ein Mann aus dem Raum Freiburg rammte nach Polizeiangaben mit seinem BMW einen vor ihm fahrenden Citroën, in dem eine vierköpfige französische Familie saß.

Nachdem am Donnerstagvormittag noch von vier Schwerverletzten die Rede war, wurde im Lauf des Nachmittages das ganze Ausmaß der Tragödie bekannt. Trotz des raschen Eingreifens von Ersthelfern am Unfallort erlagen zwei der Insassen ihren schweren Verletzungen: die 36-jährige Frau und ihre vierjährige Tochter. Ein zehnjähriges Mädchen ist der Polizei zufolge mittlerweile außer Lebensgefahr, der Zustand des Vaters ist weiter kritisch. Der Unfallfahrer erlitt laut Polizei keine schweren Verletzungen.

Unfallursache ist noch unklar

Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist nach Polizeiangaben noch völlig unklar. "Warum der Auffahrende den Citroën zu spät gesehen hat und warum er nicht mehr bremsen oder ausweichen konnte – das wissen wir noch nicht", sagte ein Polizeisprecher am frühen Abend gegenüber badische-zeitung.de. Als sicher gilt derweil, dass der Wagen der französischen Familie nicht stand, sondern fuhr. Trotzdem geschah der Aufprall mit großer Wucht.

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An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der Gesamtschaden beläuft sich auf 32.000 Euro. Auf der A 5 staute sich der Verkehr auf der Südfahrbahn bis zur Raststätte Mahlberg.

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Autor: kh/obe/ch, aktualisiert um 17 Uhr