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16. März 2010
Der Papst will sich zum Missbrauch äußern
ROM (dpa). Papst Benedikt XVI. will bald in einem Hirtenbrief Konsequenzen aus dem sexuellen Missbrauch von Kindern in der Kirche ziehen, hieß es am Montag im Vatikan. In einem besonders brisanten Fall suspendierte das Erzbistum München einen vorbelasteten Priester, der mit Einverständnis des damaligen Erzbischofs und heutigen Papstes nach München geholt worden war. Die Bundesregierung will einen eigenen Maßnahmenkatalog zum Thema sexueller Missbrauch vorlegen. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wollen am 15. April über den Skandal sprechen.
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Autor: dpa
