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22. März 2010

DOKUMENTATION

"Ich bedaure das aufrecht"

In dem von Radio Vatikan übersetzten Hirtenbrief des Papstes an die Katholiken in Irland heißt es unter anderem:

"Ich kann die Bestürzung und das Gefühl des Vertrauensbruchs nur teilen, das so viele von euch beim Erfahren dieser sündhaften und kriminellen Taten und der Art der Autoritäten der Kirche, damit umzugehen, erfahren haben. (. . .) Es ist wahr, dass das Problem des Missbrauchs von Kindern weder ein rein irisches noch ein rein kirchliches ist. Trotzdem ist Eure Aufgabe nun, das Problem des Missbrauchs aufzuarbeiten (. . .) und dies mit Mut und Bestimmtheit zu tun."

An die Opfer und ihre Familien: "Ihr habt viel gelitten und ich bedaure das aufrecht. Ich weiß, dass nichts das Erlittene ungeschehen machen kann. (. . .) Gleichzeitig bitte ich Euch, die Hoffnung nicht aufzugeben. In der Gemeinschaft der Kirche begegnen wir Christus, der selbst ein Opfer von Ungerechtigkeit und Sünde war."

An Priester und Ordensleute, die Kinder missbraucht haben: "Ihr habt das Vertrauen, das von unschuldigen jungen Menschen und ihren Familien in Euch gesetzt wurde, verraten und Ihr müsst Euch vor dem allmächtigen Gott und vor den zuständigen Gerichten dafür verantworten. Ihr habt die Achtung der Menschen Irlands verspielt und Schande und Unehre auf Eure Mitbrüder gebracht."

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An die Bischöfe Irlands: "Es kann nicht geleugnet werden, dass einige von Euch (. . .) bei der Anwendung der (. . .) Vorschriften des Kirchenrechts (. . .) versagt haben."

Autor: AFP