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14. September 2017

HINTERGRUND

Europa, der Euro und der Schengen-Raum

Von den derzeit 28 EU-Staaten haben 19 den Euro als Währung eingeführt. Seit 1999 haben Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien die Gemeinschaftswährung. Später kamen nach und nach Griechenland, Slowenien, Malta und Zypern, Slowakei, Estland, Lettland und Litauen dazu. Als offizielles Zahlungsmittel ist der Euro nicht eingeführt in den EU-Staaten Bulgarien, Dänemark, Kroatien, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechien, Ungarn und Großbritannien.

  Die Wirtschaftsdaten der Länder sehen sehr verscheiden aus. Euroraum: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 31 700 (Arbeitslosenquote: 10 Prozent), Dänemark: 48 400 (6,2); Schweden: 46 600 (6,9); Tschechien: 16 700 (4,0); Bulgarien : 6600 (7,6); Kroatien 11 000 (13,3); Polen: 11 000 (6,2); Rumänien: 8600 (5,9) Ungarn : 11 500 (5,1)
  Der Schengen-Raum gilt als Symbol für die Reisefreiheit von mehr als 400 Millionen Menschen. 1985 vereinbarten Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten im luxemburgischen Schengen, die Grenzkontrollen zwischen den Ländern abzuschaffen. Heute gehören 22 der 28 EU-Mitglieder zu dem Gebiet – nicht dabei sind Großbritannien, Irland und Zypern, Bulgarien, Rumänien und Kroatien streben derzeit die Vollmitgliedschaft in dem Gebiet an. Weiterhin sind auch die Nicht-EU-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz dabei. Im Zuge der Flüchtlingspolitik ist die Reisefreiheit zwischen den Schengen-Staaten wiederholt zumindest teilweise eingeschränkt worden.

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Autor: BZ/dpa