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23. Februar 2012
Journalisten in Syrien getötet
Angriffe in Homs.
KAIRO (dpa). In der seit Wochen umkämpften syrischen Oppositionshochburg Homs sind bei einem Granatenangriff zwei Journalisten getötet worden. Die US-amerikanische Kriegsreporterin und der französische Fotograf hatten nach Angaben von Aktivisten in dem Stadtteil Baba Amro ein Medienzentrum der Regime-Gegner besucht, als das Gebäude attackiert wurde. Zwei weitere Journalisten, ein Brite und eine Französin, seien bei dem Dauerbeschuss verletzt worden.
Bei den Getöteten handelt es sich um die US-Amerikanerin Mary Colvin (55), die für die britische Sunday Times tätig war, und den für die Agentur IP3 Press arbeitenden französischen Fotoreporter Rémi Ochlik (29). Das Rote Kreuz hatte am Mittwoch noch einmal seine Forderung nach einer Waffenruhe bekräftigt. "Die gegenwärtige Situation macht eine sofortige Entscheidung nötig, die Kämpfe aus humanitären Gründen auszusetzen", sagte der Präsident des Internationalen Komitees, Jakob Kellenberger.
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Autor: dpa
