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19. Juni 2017

Kurz gemeldet

Klage auf Schadenersatz — Muslime demonstrieren — Drei Tote bei Anschlag

NSU-OPFER

Klage auf Schadenersatz

Zwei Familien von Mordopfern des "Nationalsozialistischen Untergrunds" haben den Staat auf Schadenersatz verklagt. Das Landgericht Nürnberg bestätigte, dass zwei Verfahren anhängig seien. Bei den Klägern handelt es sich um Angehörige von Enver Simsek, dem ersten Mordopfer des rechtsextremistischen NSU, und Ismail Yasar. Beide Männer waren in Nürnberg mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen worden. Beklagte sind der Bund, der Freistaat Bayern und der Freistaat Thüringen. Die Klagen stützen sich auf Pannen bei der Fahndung nach dem NSU-Trio.

KÖLN

Muslime demonstrieren

Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Köln bei einem Friedensmarsch von Muslimen gegen Gewalt und islamistischen Terror demonstriert. Nach den jüngsten Anschlägen wolle man ein Zeichen, sagte die Mit-Initiatorin Lamya Kaddor.

KOLUMBIEN

Drei Tote bei Anschlag

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Bei einem Bombenanschlag in der Damentoilette eines bei Ausländern beliebten Einkaufszentrums in Bogotá sind drei Menschen getötet und neun weitere verletzt worden. Unter den Toten ist auch eine 23-jährige Französin, wie Bürgermeister Enrique Peñalosa sagte. Unklar war zunächst, wer für den Anschlag in der kolumbianischen Hauptstadt verantwortlich war. Die letzte noch aktive Guerillaorganisation des Landes, ELN, verurteilte den Anschlag.

Autor: afp