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19. August 2017

Messerattacke in Finnland

Hintergrund zunächst unklar.

Nach schweren Anschlägen wie jenem von Barcelona steigt die Nervosität. Dies führt auch dazu, dass verschiedene Bluttaten in Europa eine erhöhte Aufmerksamkeit genießen, selbst wenn zunächst unklar ist, ob ein terroristischer Hintergrund vorliegt. So sind bei einer Messerattacke im finnischen Turku nach Polizeiangaben zwei Menschen getötet und sechs verletzt worden. Medienangaben zufolge hatte ein Angreifer am Nachmittag im Zentrum der südwestfinnischen Stadt mehrere Menschen niedergestochen. Die Polizei schoss dem Tatverdächtigen in die Beine und nahm ihn fest. Man kenne sein Motiv nicht und bemühe sich, die Identität zu klären, hieß es auf einer Pressekonferenz. "Bis jetzt betrachten wir dies nicht als einen Terrorangriff, aber wir können Terrorismus nicht ausschließen", sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei. Nach möglichen weiteren Angreifern wurde gefahndet. Die Bevölkerung wurde nach der Tat aufgefordert, sich nicht ins Zentrum von Turku zu begeben.

Keinen Hinweis auf ein terroristisches Motiv hat die Polizei hinsichtlich einer Messerstecherei in der Nähe des Wuppertaler Hauptbahnhofs, bei der am Freitag ein Mensch getötet wurde. Die Polizei startete einen Großeinsatz zur Suche nach dem geflüchteten Täter. Die tödliche Auseinandersetzung habe sich am Freitagnachmittag in einem kleinen Geschäft abgespielt, sagte eine Polizeisprecherin. Ein 31-Jähriger sei getötet worden, ein 25-Jähriger wurde verletzt. Die Straße, in der sich die Tat ereignete, liegt direkt neben einer großen Einkaufsgalerie und unweit des Wuppertaler Hauptbahnhofs. Die Hintergründe der Auseinandersetzung waren am Freitagabend unklar.

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Autor: kh/AFP/dpa