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19. Juni 2012
Rekordzahl neuer Flüchtlinge
Deutschland nimmt viele auf.
GENF (KNA). Krisen und Kriege in aller Welt zwingen weiterhin Millionen Menschen zur Flucht. Die Zahl der neuen Flüchtlinge ist im Jahr 2011 mit 4,3 Millionen sogar auf ein neues Zehn-Jahres-Hoch gestiegen, beklagt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in seinem Jahresbericht "Global Trends 2011". Die Gesamtzahl der Vertriebenen weltweit sei jedoch im Vergleich zum Vorjahr von 43,7 Millionen auf 42,5 Millionen leicht gesunken. Grund dafür sei eine große Zahl an Binnenflüchtlingen, die in ihre Heimat zurückgekehrt seien. 2011 sei ein Jahr zahlreicher humanitärer Krisen gewesen, heißt es in dem Bericht, der als Beispiele unter anderem Libyen, Somalia und den Sudan nennt. Die meisten Flüchtlinge stammten 2011 aus Afghanistan (2,7 Millionen), Irak (1,4 Millionen) und Somalia (1,1 Millionen). Acht von zehn Flüchtlingen blieben dabei in ihren Nachbarländern. Deutschland nahm mit 571 700 Menschen unter allen Industrienationen die meisten Flüchtlinge auf.
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Autor: kna



