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18. August 2017

Venezuela rüffelt Berlin

Vor Einmischung gewarnt.

CARACAS (dpa). Angesichts der Krisenlage in Venezuela warnt die Führung von Staatschef Nicolás Maduro die Bundesregierung mit scharfen Worten vor Einmischung. Der Deutsche Botschafter Stefan Andreas Herzberg wurde zu Außenminister Jorge Arreaza zitiert und bekam eine Protestnote überreicht, nachdem sich Regierungssprecher Steffen Seibert kritisch zur Situation in dem zerrütteten Staat geäußert hatte. "Weder Deutschland noch ein anderes Land der Welt haben das Recht, sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einzumischen", sagte Arreza. Ein Bericht im Auftrag des UN-Menschenrechtskommissars kam unterdessen zu dem Schluss, dass die sozialistische Regierung und Sicherheitskräfte exzessive Gewalt gegen Maduros Gegner angewandt haben. Demnach sind Sicherheitskräfte für mindestens 46 und Pro-Regierungsmilizen für 27 Tote verantwortlich.

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Autor: dpa