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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2035
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07. August 2012 - 21:22 Uhr
Ist die Gesinnungsschnüffelei eine deutsche Spezialität? Oder gibt es auch in anderen Ländern eine politische Überprüfung von mutmaßlich rechtsradikalen Sportlern durch linksradikale Websites, durch Hör-, Seh- und Printmedien? Müssen Olympiateilnehmer in anderen Ländern Bekenntnisse zum politischen System abgeben? Nein? Also auch in Saudiarabien, Iran und Nordkorea nicht?
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Jochen Kiefer
Registriert seit: 01.06.2012
Kommentare: 64
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07. August 2012 - 23:33 Uhr
Ja das ist jetzt ja doch der Gipfel - die Stasi lässt grüßen. Wir wählen jetzt unsere Sportler (und sonstige Repräsentanten) nach der politischen Gesinnung aus. Ich hoffe das ist nur das Sommerloch, das von zweitklassigen Journalisten und drittklassigen Moralaposteln gefüllt wird.
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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07. August 2012 - 23:49 Uhr
@Mattmüller: Den ersten Satz würde ich ja noch unterschreiben können. Aber bereits im zweiten Satz driften Sie wieder in ein reines Scharz/Weiß Gelaber ab. Schade.
Ich kann es nicht belegen, aber waren die olympischen Spiele nicht per se mal definiert als frei jeder Politik und nur dem Sport gewidmet?
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Peter Grieshaber
Registriert seit: 20.05.2012
Kommentare: 140
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07. August 2012 - 23:51 Uhr
Die deutsche Rechte kann einem wirklich leid tun. Ein einziges Abschwören und Austreten. Und BILD-Wagner Seit an Seit mit der Antifa. Irgendwann wird auch der treue Martin noch das Kriegsbeil zwischen Deutschen und Muslimen begraben wollen. Darauf trink ich einen Cuba Libre.
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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07. August 2012 - 23:52 Uhr
Fall Dygalla!!!
Gewissensprüfung!!!
SED zertifiziert!!!
Wo leben wir????
Gruß an das Merkel!
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Peter Grieshaber
Registriert seit: 20.05.2012
Kommentare: 140
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08. August 2012 - 00:01 Uhr
Gewissensprüfung hat nix mit Merkel zu tun. Das Ferkel war Willy-der-mehr-Demokratie-Wager in den 70ern. Ehe jetzt gleich wieder einer über die Linken herzieht: das Ganze hat sich gegen Kommunisten gerichtet. Altnazis durften ihre Pensionen natürlich unbehelligt weiter kassieren, Ministerpräsident werden usw.
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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2035
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08. August 2012 - 00:12 Uhr
Herr Grieshaber,
es gab Zeiten in der deutschen Geschichte, wo bei den Linken "ein einziges Abschwören und Austreten" stattfand. Es ist niederschmetternd, dass es heute einen ähnlichen Vorgang gibt.
Sie sprechen zurecht die Berufsverbote unter Brandt an; die damaligen Machthaber mussten den Verfassungsschutz bemühen, um die Kommunisten ausfindig zu machen. Heute besorgen es die Medien, die mit Berufsverbot zu belegenden vorzuführen: Hohmann, Eva Herman, Sarrazin, Nadja Drygalla und viele andere ...
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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08. August 2012 - 00:12 Uhr
Ach nee, Herr Grieshaber, die haben das drüben nicht gemacht?
Erstaunt mich!
PS: Bin kein Rechter ... und kein Linker
PPS: Hab es gerade erst gesehen: Mit den Einlassungen des Herrn Mattmüller hat all das nichts zu tun, was ich probiere zu sagen, auch wenn ich weiß, daß da manches ausgenutzt werden kann ... und wird ...
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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08. August 2012 - 00:19 Uhr
"Sie sprechen zurecht die Berufsverbote unter Brandt an; die damaligen Machthaber mussten den Verfassungsschutz bemühen, um die Kommunisten ausfindig zu machen. Heute besorgen es die Medien, die mit Berufsverbot zu belegenden vorzuführen: Hohmann, Eva Herman, Sarrazin, Nadja Drygalla und viele andere ..."
Gewagt, gewagt, was Sie da so alles einen Topf schmeißen! Zumal mich interessieren würde, wer da so mit Berufsverbot geschlagen ist! Nicht eigenmotiviert!
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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2035
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08. August 2012 - 00:47 Uhr
Herr Hellbardt,
auf Ihren Wunsch zwei weitere Beispiele:
Ein klassisches Berufsverbot gegen eine Funktionärin der Republikaner:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M52f68a8e190.0.html
Ein durch Medien erzwungener Rückzug aus dem Amt des Kultusministers:
http://www.bild.de/news/kolumnen/ddr/ruecktritt-krause-4465504.bild.html
Stören Sie sich bitte nicht an meiner Verwendung des Begriffs "Berufsverbot" in einem weiten Sinn. Für die Betroffenen ist es egal, ob sie aufgrund staatlicher Repression kein Lehrer mehr sein dürfen oder ob sie nach einer Pressekampagne den Job als Kultusminister, NDR-Moderatorin oder Bundesbank-Vorstandsmitglied verlieren oder aufgeben müssen oder "freiwillig" aufgeben oder "freiwillig" von der Olympiade abreisen.
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Charles David
Registriert seit: 19.07.2012
Kommentare: 68
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08. August 2012 - 05:56 Uhr
Gesinnungsschnüffellei. Pfui Teufel!
Auf dem Shirt steht in Busenhöhe, äh, Brustmuskelhöhe, “dein Name für Deutschland". Darunter verstehen die Menschen immer noch individuell was anderes (oder das gleiche). Wer will das vorschreiben? Bei dem in Meckpom verbreiteten Gedankengut ist es statistisch gesehen nur allzu logisch, dass sich solches auch in der Olympiamann- oder frauschaft wiederfindet (oder im Freundeskreis). Interessanter ist die Frage, warum und unter welchen Umständen sie die Polizei verlassen hat. Aber das sollen wir nicht erfahren.
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Bernhard Kirner
Registriert seit: 20.08.2010
Kommentare: 35
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08. August 2012 - 08:39 Uhr
"Gewissensprüfung" (Überschrift) klingt zwar sachlicher als "Gesinnungsprüfung", ist aber in diesem Zusammenhang sowieso das falsche Wort.
Das individuelle Gewissen wird in Artikel 4 Grundgesetz durch ein (Abwehr-)Grundrecht geschützt: Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.
Den Sportlern soll aber gerade nicht zugestanden werden, aus innerer individueller moralischer Überzeugung eine politische Meinung zu haben, die von der erwünschten politisch korrekten Meinung abweicht.
Daher ist "Gesinnungsprüfung" keine polemische Bezeichnung, sondern beschreibt objektiv das beabsichtigte Prüfungs-Verfahren: Ein Test auf das reine Vorliegen einer Meinungsabweichung, ohne danach zu fragen, welche (guten / schlechten) Gründe der "Abweichler" hierfür hat.
Es mag ja Bereiche geben, wo so ein Prüfungs-Verfahren notwendig ist. Beim Sport, zumal auf internationaler Ebene, sollte Politik aber nach einhelliger Meinung möglichst außen vor bleiben. Dann sollte man allerdings auch nicht die Doping-Kontrolle durch eine Meinungs-Kontrolle ergänzen.
Braunes Gedankengut lässt sich besser bekämpfen durch vorgelebten Anti-Rassismus, wie z.B. in unserer "multi-ethnischen" National-Elf.
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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2035
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08. August 2012 - 09:16 Uhr
"Braunes Gedankengut lässt sich besser bekämpfen durch vorgelebten Anti-Rassismus, wie z.B. in unserer "multi-ethnischen" National-Elf. "
Herr Kirner,
um braunem Gedankengut den Boden zu entziehen, muss man auch die eigene Nation zu ihrem Recht kommen lassen. National Gesinnte würden etwa im Fußball sich lieber mit Özil und anderen anfreunden, wenn diese die deutsche Nationalhymne mitsingen würden. Wer ein Problem damit hat, "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland" zu singen und sich dennoch sportlich an die Spitze dieses Landes stellt, darf sich über Argwohn nicht wundern.
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theresia lang
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 433
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08. August 2012 - 09:30 Uhr
Herr Mattmüller:
würden Sie heute auch mitsingen, wenn Sie jünger wären ?
" Und die Fahne führt uns in die Ewigkeit,
ja die Fahne ist mehr als der Tod "
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Peter Grieshaber
Registriert seit: 20.05.2012
Kommentare: 140
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08. August 2012 - 09:34 Uhr
Herr Mattmüller Sie ersetzen den Gesinnungstest durch den Gesangstest. Auch nicht viel besser.
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Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
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08. August 2012 - 09:40 Uhr
Herr Mattmüller, reiten Sie doch nicht immer auf dem "Absingen der Nationalhymne" bei den Fussballern herum. Bei der Ehrung der Vielseitigkeitsreiter (1 Mann, 3 Frauen - Urdeutsche?*hüstel*) des deutschen Teams (Goldmedallie) hat z.B. gerade eine der Mädels mitgesungen. Geht davon die Welt unter? Soll ich mich darüber ärgern? Sind die deswegen jetzt schlechtere Deutsche? Nö.
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Bert Pavel
Registriert seit: 19.07.2012
Kommentare: 328
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08. August 2012 - 10:01 Uhr
Bringen wir es doch auf den Punkt: So lange wie die NPD eine
zugelassene Partei ist die für Jeden wählbar ist kann sich niemand das
Recht nehmen diese Personen abzustempeln!
Es wäre theoretisch möglich, dass bei Mehrheit der Wählerstimmen
die NPD den Kanzler stellt. Nur mal so hypothetisch und ironisch
hier erwähnt.
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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2035
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08. August 2012 - 10:09 Uhr
Frau Lang,
Frage zurück: Nicht ich, sondern Sie liegen auf der offiziellen, politisch korrekten Linie in Sachen "Kampf gegen Rechts". Aber im Dritten Reich wären Sie nicht auf der offiziellen Linie gelegen, nicht wahr?
Herr Grieshaber,
das Absingen der Nationalhymne, das alle Nationen von Australien bis Island praktizieren, habe nicht ich eingeführt. Solange alle es machen, sollten die Deutschen keine Sonderrolle spielen, und auch nicht die Mitglieder der deutschen Mannschaft mit Migrationshintergrund.
Frau Brodhag,
da ein Mensch noch andere Qualitäten hat als politische, würde ich die "Mädels", die nicht mitsingen, nicht pauschal als "schlechte Deutsche" bezeichnen. Offenbar hat ja selbst der Freund von Drygalla, den viele dämonisieren, noch andere Qualitäten als eine politisch nicht korrekte Einstellung.
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Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
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08. August 2012 - 10:58 Uhr
Herr Mattmüller, Sie bewerten einfach alles so, wie es Ihnen gerade in den Schuh passt ;-). Btw. auch der Herr in der Reitermannschaft hat nicht mitgesungen.
Auf die Qualitäten gewisser Leute verzichte ich gerne.
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Volker Klein
Registriert seit: 03.02.2011
Kommentare: 131
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08. August 2012 - 12:41 Uhr
Also ich schlage ein ganz demokratisches Verfahren vor. Das Volk wählt sich seine Olympiateilnehmer. Jede Partei kann natürlich schauen, einen Genossen durchzusetzten. Ansonsten wünsche ich noch gute Unterhaltung mit diesem Sommerloch-Kasperltheater hier.
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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
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08. August 2012 - 14:12 Uhr
Herr Klein,
ich denke, im Fall Medien versus Drygalla geht es um ein existenzielles Problem der Demokratie/Meinungsfreiheit. Dadurch, dass einzelne kasperhafte Beiträge abliefern, ist die Diskussion noch kein Kasperltheater. Ich halte beispielsweise auch Ihre bisherigen Beiträge dazu für sehr ernst.
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Volker Klein
Registriert seit: 03.02.2011
Kommentare: 131
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08. August 2012 - 15:05 Uhr
Hallo Herr Mattmüller, dieses Thema hier geht schon seit Tagen. Gesangsdiskussion hatten wir auch schon. Gesang bleibt eine gute Atemübung, die Energie kann durch den Körper fließen. Bei Gesinnungstests bleibt einem eher die Luft weg. Also ich bin im Sport lieber für Gesangsübungen.
Schöne Grüße
P.S. Wenn ich Ihnen langsam etwas unernst anmute, hat das ernste Gründe, frei nach Juvenal: "Es ist schwer, keine Satire zu schreiben".
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