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19. September 2017

Flüchtlinge verschwunden

Nach Schleuserfahrt in Lkw.

EISENHÜTTENSTADT (AFP). Zwei Tage nach der Entdeckung von 50 illegal eingereisten Ausländern in einem Lastwagen in Brandenburg sind 48 von ihnen wieder untergetaucht. Die Menschen seien aus der Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt verschwunden, sagte der Leiter der Einrichtung, Frank Nürnberger, am Montag im RBB. Bei einer Zimmerkontrolle seien nur ein Erwachsener und ein Minderjähriger angetroffen worden.

Die Polizei hatte die Menschen am Samstag auf der Autobahn 12 im Laderaum eines Lastwagens mit türkischer Zulassung entdeckt. Die Menschen, darunter 17 Kinder, hatten keine Pässe und stammten nach eigenen Angaben aus dem Irak. Ein Großteil hatten Wochen zuvor in Rumänien und Bulgarien Asylanträge gestellt. In Deutschland stellten sie die Anträge nun erneut. Der türkische Fahrer des Lkw und sein aus Syrien stammender mutmaßlicher Helfer wurden unter Schleuserverdacht festgenommen.

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Autor: afp