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11. August 2012
Geheimdienst hat neuen Chef
Maaßen will Vertrauen zurück.
KÖLN (dpa/AFP). Der neue Verfassungschef Hans-Georg Maaßen will das Vertrauen in seine Behörde wieder herstellen. Vertrauen sei die Hauptwährung der Nachrichtendienste, sagte Maaßen (49) am Freitag bei seiner Amtseinführung in Köln. Dieses Vertrauen wolle er wiederherstellen. "Damit das Bundesamt für Verfassungsschutz in der Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit in der Mitte der Gesellschaft ankommt, genauso wie Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr."
Nach den Pannen bei den Ermittlungen zur jahrelang unentdeckten Neonazi-Zelle NSU räumte Maaßen ein, das Kölner Bundesamt müsse wieder "auf den richtigen Kurs gebracht werden". Er habe ein Amt vorgefunden "mit durchweg professionellen Mitarbeitern". Nach der Vernichtung von Akten zum Rechtsextremismus im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gebe es aber auch Verunsicherung unter den Bediensteten. Als neuer Präsident sei es auch seine Aufgabe, die entsprechenden Mitarbeiter zu ermutigen.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bezeichnete den Verfassungsschutz als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur in Deutschland. Maaßen ist Nachfolger von Heinz Fromm, der sein Amt als Präsident des Bundesamtes im Zuge der Affäre um Aktenvernichtung vorzeitig abgegeben hatte.
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Autor: dpa



