Kurz gemeldet

kna

Von kna

Sa, 15. September 2018

Deutschland

Tatbeteiligung bestritten — Haft wegen Hitlergruß

CHEMNITZ I

Tatbeteiligung bestritten

Im Fall der tödlichen Messerattacke in Chemnitz vom 26. August bestreitet mindestens einer der Verdächtigen seine Beteiligung an der Tat. Die Anwälte der beiden beschuldigten Asylbewerber, Yousif A. aus dem Irak und Alaa S. aus Syrien, haben bei der Chemnitzer Staatsanwaltschaft Anträge auf Haftprüfung eingereicht. Zuvor hatte der NDR berichtet, dass einer der beiden Tatverdächtigen ausgesagt habe, er habe mehrere Meter abseits vom Geschehen gestanden. Ein Zeuge, der das Tatgeschehen unmittelbar beobachtet und seine Aussage bei der Polizei zu Protokoll gegeben habe, bestätigte dies dem NDR.

CHEMNITZ II

Haft wegen Hitlergruß

Nach den teilweise gewaltsamen Protesten in Chemnitz vor rund zweieinhalb Wochen muss ein 34-jähriger Chemnitzer in Haft. Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sei er im Schnellverfahren zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt worden, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Wegen mehrerer Vorstrafen des Mannes, unter anderem wegen Körperverletzung, sei die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt worden. Der Verurteilte hatte bei rechtsgerichteten Demonstrationen in Chemnitz den Hitlergruß gezeigt.