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dpa

Von dpa

Mi, 12. September 2018

Deutschland

Gespräch ohne Ergebnis — Gedenkort geplant — Um Distanz bemüht

KERPEN

Gespräch ohne Ergebnis

Ein Treffen zwischen dem Energiekonzern RWE und Umweltschutzverbänden zum Hambacher Forst unweit von Köln ist ergebnislos zu Ende gegangen. In dem Gebiet soll später Braunkohle abgebaut werden. Greenpeace, der BUND und der Deutsche Naturschutz Ring (DNR) hätten gefordert, die geplanten Rodungen auszusetzen, bis die derzeit tagende Kohlekommission ihre Arbeit abgeschlossen habe. RWE wollte nur bis zum 15. Dezember, dem geplanten letzten Sitzungstag der Kohlekommission, warten.

CHEMNITZ

Gedenkort geplant

Der Gedenkort in Chemnitz, wo vor gut zwei Wochen ein Mann erstochen wurde, soll nach den Vorstellungen von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig erhalten bleiben. Man wolle mit der Familie in Kontakt kommen, um gemeinsam zu entscheiden, was dort wird, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag. "Im Moment bleibt der Ort so, wie er ist." An dem Tatort in Sichtweite des Karl-Marx-Monuments ist eine Gedenkstelle für den 35-jährigen Deutschen entstanden, der dort am 26. August erstochen worden war.

AFD

Um Distanz bemüht

Die AfD will nach eigenem Bekunden künftig genauer darauf achten, wer sich an ihren Kundgebungen beteiligt. "Wir müssen bei Demonstrationen, die wir organisieren, aufpassen, dass sich nicht Leute anschließen, die wir in keiner Weise dabei haben wollen", sagte Parteichef Alexander Gauland. Dazu zählten Hooligans und Neonazis.