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09. Juli 2012 00:03 Uhr
Komasaufen
Schärferes Ausgehverbot für Jugendliche?
Im Kampf gegen das Komasaufen erwägt das Bundesfamilienministerium ein verschärftes abendliches Ausgehverbot für Minderjährige. Und das ist noch nicht alles.
Eine formale Vorlage gebe es allerdings nicht, sagte eine Ministeriumssprecherin am Sonntag. Laut Bild am Sonntag will das Ministerium von Kristina Schröder (CDU) den Jugendschutz bei Konzerten oder und Vereinsfesten strenger regeln. Demnach sollen öffentliche Veranstaltungen mit Alkoholausschank nach 20 Uhr für Jugendliche unter 16 Jahren künftig tabu sein, wenn sie nicht von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Bisher gibt es solch ein Verbot nur für Diskotheken.
Autor: dpa
5 Kommentare
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Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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09. Juli 2012 - 06:49 Uhr
Das ist doch der übliche populistische Aktionismus einer hilflosen Familienministerin! Wer sich ins Koma saufen will besorgt sich seinen harten Stoff auf anderen Wegen als an den teuren Getränketheken öffentlicher Veranstaltungen...
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Peter Wild
Registriert seit: 06.01.2010
Kommentare: 53
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09. Juli 2012 - 13:30 Uhr
In der Sommerpause kommen Politiker auf die lustigsten Ideen. Man läßt einen Versuchsballon steigen mal sehen was für ein Echo kommt. Sicherlich gibt es Komasaufen bei den Jugendlichen. Aber die Bundesfamilienministerin samt ihrem Staatsekretären und Beratern, sollten mit beiden Füßen auf dem Boden der Realität bleiben. Denn die jugenlichen Akteure, werden andere Wege finden. Denn wo ein Wille ist ein Gebüsch oder Weg je nachdem.
Vielleicht sollte mehr Aufklärung stattfinden und Vorbildfunktion der Gesllschaft dazu gehören auch Politiker, dass ist schon die halbe Miete. Zudem gab es immer schon Versuche seine Grenzen aus zu probieren, nicht wahr Frau Schröder? Der eine mehr der andere weniger. Dies wird man nicht verhindern, gehört zum Erwachsen werden dazu. Natürlich müssen auch Grenzen gesetzt werden dafür sind die Eltern zuständig. Das Jugendschutzgesetz ist meiner Meinung ausreichend. Es ist beängstigend wenn nur noch Reglementierungen entstehen.
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Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 3993
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09. Juli 2012 - 14:14 Uhr
Diesen grandiosen Vorschlag hat Frau Schröder mit Ihren ministerialen Mitarbeitern wohl unterm Tisch ersonnen, bevor sie dann alle daraufhin endgültig abkippten.
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Sebastian Meyer
Registriert seit: 22.02.2010
Kommentare: 560
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09. Juli 2012 - 14:35 Uhr
Herr Wild:
Für was sind die Eltern zuständig? Die meisten Eltern sind heut zu Tage mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert und geben meist selbst nicht das beste Beispiel ab.
Generell sollte man nicht alles schlechtheißen nur weil der Vorschlag von der CDU kommt, bzw. Frau Schröder. Zugegeben ich bin auch nicht ihr größter Fan, dennoch finde ich diesen Vorschlag absolut ok.
Natürlich können sich die Jugendlichen ihre Sachen woanders besorgen. Das ist wie mit Schusswaffen, die kann man sich auch besorgen wenn man will.
Aber es geht doch darum, dass man versucht dies einzudämmen und das ist schonmal ein richtiger Schritt in diese Richtung.
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Peter Wild
Registriert seit: 06.01.2010
Kommentare: 53
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09. Juli 2012 - 15:20 Uhr
Herr Meyer, es geht nicht darum welche Partei solche abstrusen Ideen hat, es geht darum wie Gestze angewndet werden und das Jugendschutzgesetz ist ausrreichend wenn es richtig umgesetzt wird. Im Grunde ist es so, dass um so mehr Verbote und Kontrollen um so mehr wird versucht diese zu umgehen. Was die Eltern betrifft, ist meine Erfahrung, das die meisten Eltern ihren Kindern Grenzen setzen. Den Vergleich das ähnlich leicht ist Schußwaffen als auch Alkohol zu erwerben finde interessant. An Alkohol kommen Jugendliche ohne Probleme, ein Freund ist volljährig und besorgt das entsprechende Getränk.
Zudem frage ich mich welches Menschen- bzw Elternbild haben Sie.
Ihr Kommentar läßt vermuten, dass alle Eltern unfähig sind ihre Kinder zu erziehen. Sie gewähren mir einen interessanten Einblick, in menschliches Denken. Aber es war schon bei den alten Griechen so, die Jungen waren unfähig, aber die Alten hatten die Weisheit mit Löffeln zu sich genommen, oft waren es jedoch Schaumlöffel.
Beruflich hatte und habe ich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun und kann insgesamt nur positives berichten. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber die ungenehmen Ausnahmen finden Sie auch bei Erwachsenen.
Mein Tip, gehen Sie auf Weinfeste.
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