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01. Februar 2012
Sprachstörung im Vorschulalter
Barmer-GEK-Untersuchung.
BERLIN (dpa). Etwa jedes dritte Kind im Vorschulalter hat eine gestörte Sprachentwicklung – mit auffälligen Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen. Im sechsten Lebensjahr haben 38 Prozent der Jungen eine Sprechstörung, dagegen nur 30 Prozent der gleichaltrigen Mädchen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten neuen Arztreport der Krankenkasse Barmer GEK hervor. Während danach 20 Prozent aller fünfjährigen Jungen eine Logopädie-Verordnung zur Behandlung ihrer Sprechstörung erhielten, waren es bei den Mädchen 14 Prozent. Für Barmer-GEK-Vizechef Rolf-Ulrich Schlenker ist das aber kein Grund zur Beunruhigung: "Wir sehen, dass professionelle Sprachförderung in Anspruch genommen wird." Neben die klassischen Kinderkrankheiten wie Windpocken, Scharlach oder Röteln treten der Untersuchung zufolge zunehmend Diagnosen wie die Sprachentwicklungsstörung oder das Zappelphilipp-Syndrom ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (oder -syndrom).
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Autor: dpa
