04. November 2009

Bekannte Motetten und Fugen

| Foto: Promo
Vom 8. bis 15. November findet in der evangelisch-reformierten Kirche im schweizerischen Rheinfelden das 22. Bach-Fest statt. Entsprechend seiner Tradition werden drei Konzerte angeboten. Eröffnet wird die Musikwoche am kommenden Sonntag, den 8. November um 18 Uhr mit einem Programm, das Werke von Johann Sebastian Bach und anderen Thomaskantoren beinhaltet.

Im Mittelpunkt stehen Bachs bekannte Motetten "Singet dem Herrn ein neues Lied" und "Jesu, meine Freude". Ausgeführt von einem Vokalensemble der Schola Cantorum Basiliensis, unter der Leitung von Johannes Keller, der ausserdem mit seinem Continuo-Ensemble "Il Profondo" (Violoncello, Theorbe, Cembalo, Orgel) den nötigen "Klangkern" bildet. Der junge italienische Organist Francesco Pedrini, mehrfach ausgezeichnet bei Wettbewerben, spielt dazu Orgelwerke von J.S.Bach und weiteren Thomaskantoren.
Das zweite Konzert findet am Mittwoch, den 11. November um 20 Uhr statt. Im Programm, das unter dem Titel "Irren und verWirren" steht, finden sich Kompositionen für Gesang (Ruth Bilkenroth) und Cembalo sowie Orgel (Nathalie Leuenberger) von Henry Purcell, William Croft und Matthew Locke.
Das abschließende Konzert am 15. November stellt zweifellos den instrumentalen Höhepunkt dar. Hier enthält das Programm "Die Kunst der Fuge" von Johann Sebastian Bach. Interpretiert von einem Weltklasse-Ensemble: dem "Raschèr Saxophone Quartett" (USA, Foto). Ein Ensemble, das in allen wichtigen Konzertsälen der Welt zuhause ist. Sie werden dieses bedeutende Werk, für das Bach keine spezielle Instrumentierung vorgesehen hat, also auf modernen Instrumenten spielen - abwechselnd mit Orgel, die Prof. Carsten Klomp aus Freiburg spielen wird. Ein hochkarätiges Konzert, das den Musikfreunden aufs Wärmste empfohlen wird.Es hat auch Tradition, dass die Konzerte bei freiem Eintritt und einer freiwilligen Kollekte angeboten werden.  

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Autor: bz



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