Den Tod vor Augen

sda

Von sda

Mi, 29. November 2017

Basel

Dokumentarfilm "Apfel und Vulkan" erhält Basler Filmpreis.

Der Kino-Dokumentarfilm "Apfel und Vulkan" der Regisseurin Nathalie Oestreicher hat den Basler Filmpreis 2017 gewonnen. Die mit 20 000 Franken dotierte Auszeichnung wurde am Montagabend mit weiteren Film- und Medienkunstpreisen der beiden Basel vergeben. Mit der Auszeichnung von "Apfel und Vulkan" würdige die Jury den Mut zur Emotionalität und die essayistische Herangehensweise an Themen wie Freundschaft, Krankheit, Tod und Verlust, heißt es in einer Mitteilung der Abteilung Kultur des Präsidialdepartements Basel-Stadt.

Der Dokumentarfilm handelt von einer nahen Freundin der Autorin und Regisseurin, die den Tod vor Augen hat. Im Rahmen des gemeinsamen Fördermodells für Film und Medienkunst vergaben die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft insgesamt vier Auszeichnungen mit Preisgelder in der Summe von 50 000 Franken. Die Preisvergaben erfolgten auf Empfehlung einer unabhängigen von den beiden Kulturabteilungen eingesetzten Fachjury.

Der mit 10 000 Franken dotierte Medienkunstpreis ging an das Projekt "Cool Clouds" von Stefan Karrer über den zeitgenössischen Mediengebrauch. Den ebenfalls mit 10 000 Franken dotierten Kurzpreisfilm erhielt die Dokumentation "Aysha Kevin Michele" von Florine Leoni über drei Jugendliche. Im Weiteren wurde Tobias Koch, der im Film "Aysha Kevin Michele" für das Sounddesign zuständig war, mit einen Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Er erhielt ein Preisgeld von ebenfalls 10 000 Franken.

Für den Medienkunstpreis waren in diesem Jahr 24 Projekte eingereicht worden. Für den Kurzpreisfilm gab es 15 Bewerbungen, und für den Filmpreis gingen vier Kinodokumentarfilme ins Rennen. Die Preisübergabe fand im Basler Gare du Nord statt.