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04. Februar 2012
Norwegische Farbenspiele
Fotos von Ernst Schwitters.
Einsam und verlassen grasen zwei Schafe auf einer schier endlos weiten Wiese. Das Abendlicht wirft dramatisch den grauen Schatten der Berge in das grüne Tal. Ein Foto wie gemalt. Ernst Schwitters (1918 bis 1996) hat über Jahrzehnte hinweg atmosphärisch dichte Naturbilder Norwegens mit der Kamera eingefangen. Die verschneite Straße, die im hellen Mondschein bis zum Horizont führt. Oder die rauen und doch friedlichen Fjordlandschaften an der Westküste des einsamen Landes. Schwitters liebt Kompositionen und Strukturen. Seine Fotos folgen einer eigenwilligen Geometrie. Ob schroffe Eisberge im hohen Norden oder üppige Wälder im Süden – Schwitters setzt geradezu spielerisch Form und Farbe in einen spannungsreichen Zusammenhang. Schon früh begann der Fotograf mit Farbfilmen zu experimentieren. Was dabei herauskam? Ein ästhetischer Bilderbogen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts.
– Ernst Schwitters: Die Farben Norwegens. Hatje Cantz Verlag, Stuttgart 2011. 116 Seiten, 108 Fotos, 35 Euro.
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Autor: wog
