John Legend

POP: Unglaublich hingebungsvoll

Stefan Rother

Von Stefan Rother

Fr, 14. Dezember 2018

Rock & Pop

Weihnachtsalben, die aus der Masse der Veröffentlichungen herausragen, zeichnet meist vor allem aus: Die erkennbare Freude und Hingabe, mit der sie aufgenommen wurden. "A Legendary Christmas" zählt definitiv zu dieser Kategorie: R’n’B-Star John Legend singt sich mit soviel Einsatz durch die 14 Songs, als würde er im Anschluss am liebsten gleich noch ein zweites Album aufnehmen. Acht der Songs wurden bereits von anderen Sängern interpretiert – das Eröffnungsstück "What Christmas Means to Me" vor 50 Jahren von Stevie Wonder, der nun auf der Mundharmonika gastiert. Den Standard "Have Yourself a Merry Little Christmas" singt Legend im Duett mit Jazz-Bassistin Esperanza Spalding. Die sechs neuen Songs können mit den mehr oder minder bekannten Klassikern durchaus mithalten. So groovt "No Place Like Home" festlich-entspannt, während "Bring Me Love" das Tempo anzieht und mit seinem eingängigen Refrain tatsächlich gute Chancen hat, künftig in den Kanon der Weihnachtshits aufgenommen zu werden.

John Legend: A Legendary Christmas (Sony).