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08. Februar 2012

bz-tipp: 10 Jahre Gare du nord

Zentrum für zeitgenössische Musik

Der Gare du Nord im Badischen Bahnhof in Basel feiert Jubiläum.

  1. Foto: Daniel Gramespacher

Im Februar 2002 öffneten die ehemaligen Buffetträume des Badischen Bahnhofs in Basel nach langem Dornröschenschlaf ihre Pforten. Ein neuer Kulturort wurde geboren: der Musikbahnhof Gare du
Nord. Was als Provisorium begann, hat sich als erstes Zentrum für Neue Musik der Schweiz etabliert und ist heute aus der Basler Kulturszene nicht mehr wegzudenken.

Das wird gefeiert – und zwar mit all denen, die mit dem Gare du Nord verbunden sind, mit Künstlern, Freunden, Honoratioren, und natürlich dem Publikum. Geboten wird ein üppiges Festprogramm, mit Überraschungsauftritten, Essen, Trinken, Tombola, einem Tango Crash, Spezial-Geburtstagskonzert, Tanz, einer Lounge zum Verweilen und Reden und vielem mehr.
Das Geburtstagsprogramm Surprise mit Apéro riche beginnt um 18.30. Um 22 Uhr folgt das Konzert Tango Crash meets Boww Tribal Poetry mit Daniel Almada (Klav), Martin Iannaccone (Vc, Voice), Gregor Hilbe (Slz), Christian Gerber(Bandoneon), Martin Klingeberg (Trp), Volker "voux" Böhm (Elektronik), Das Late Night Konzert Zlang Zlut mit Fran Lorkovic (Slz, Voice) und Beat Schneider (Vc) beschließt den Abend, den Klaus Brömmelmeier moderiert.

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Bereits morgen, Donnerstag, 9. Februar, um 20 Uhr gastieren Donkey Kong’s Multi Scream im Gare du Nord. Die Free Funk-Band um den Komponisten Dieter Ammann, die in den 80er Jahren Furore machte, nimmt das Konzert zum Anlass, ihre neue CD "It's alive" zu taufen. Nach ihrer Auflösung zeigte sich in diversen Nachfolgeprojekten (Intergalactic Maiden Ballet, Ocean Park, Stiletto, NoNo Diet Bang), wie stilprägend DKMS für die damalige Szene war.
Bald 30 Jahre später ist Donkey Kong’s Multi Scream wieder da. Nach wie vor zählt das hochkomplexe und traumwandlerisch sichere Rhythmusgeflecht Jordi/Brugger zu den Markenzeichen von DKMS. Die ungewöhnliche Kombination von Trompete/Saxophon mit simultanem Keyboard verleiht den arrangierten und improvisierten Sätzen der Hornsection eine einzigartige Klangfarbe. Prägend die Handschrift des Trompeters und Keyboarders Dieter Ammann, der auch ein erfolgreicher Schweizer Komponist ist.

Karten können online reserviert werden unter http://www.garedunord.ch/spielplan

Autor: bz