Erklär's mir: Wie wird man Tierpfleger?

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Di, 11. September 2018

Panorama

Wer Tiere mag, sie gerne pflegt und füttert, hat sich vielleicht schon einmal überlegt, Tierpfleger oder Tierpflegerin zu werden. Wie Bäckerinnen, Verkäufer, Automechaniker oder Friseurinnen müssen auch Tierpfleger in Deutschland eine Ausbildung machen. Sie dauert in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit arbeiten die Auszubildenden im Zoo, einem Tierheim oder aber in einem Forschungslabor. Dort machen die Forscher Experimente mit Tieren, um zum Beispiel Medikamente für die Menschen zu verbessern. An manchen Tagen müssen die Auszubildenden zur Schule gehen. Dort lernen sie viel über die verschiedenen Tierarten, wie sie am besten gepflegt und gehalten werden, was sie am liebsten mögen. Die Arbeit mit den Tieren kann auch ganz schön anstrengend sein. Die Tierpfleger müssen jeden Tag die Gehege säubern. Wenn dort gefährliche Tiere leben, müssen die Auszubildenden genau darauf achten, ihnen nicht zu nahe zu kommen. Das Gehege von Löwen oder Tigern dürfen sie zumeist erst betreten, wenn die Tiere in einem anderen Bereich sicher weggeschlossen sind. Tierpfleger im Zoo müssen auch Menschen gegenüber aufgeschlossen sein, denn oft müssen sie den Besuchern etwas über die Tiere erzählen.