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11. Februar 2012

FBI-Akte über Jobs enthüllt

Apple-Gründer durchleuchtet.

NEW YORK (dpa). Die US-Bundespolizei FBI hat 1991 Apple-Gründer Steve Jobs ausführlich durchleuchtet, als er im Gespräch für einen Beraterposten beim Weißen Haus war. Jetzt wurde die fast 200 Seiten starke FBI-Akte veröffentlicht. Neu ist, dass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe "Top Secret" hatte. Diesen Zugang bekam Jobs nach Informationen des Blogs Gizmodo, weil seine Firma Pixar – damals noch Jahre von ihrem ersten großen Animationsfilm entfernt – dem US-Geheimdienst Software zur Bearbeitung von Satellitenaufnahmen anbieten wollte.

Das FBI befragte 1991 mehr als 30 Weggefährten, ehemalige Kollegen und auch Nachbarn von Jobs. Ihre Namen sind vom FBI geschwärzt worden. Aufmerksame Leser der von Steve Jobs autorisierten, im Herbst erschienenen Biografie, können sich aber zusammenpuzzeln, wer was gesagt haben dürfte. Es fällt auf, dass Nachbarn Steve Jobs netter fanden als ehemalige Arbeitskollegen. Zur Sprache in der Akte kommt die Kritik einiger einstiger Mitstreiter, die den Apple-Gründer zwar für brillant, aber unehrlich und manipulierend hielten. Für den Beraterjob beim Präsidenten empfahlen auch sie ihn trotzdem.

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Autor: dpa