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15. März 2010

In Japan schwanken die Hochhäuser

Beben ohne Tsunami-Warnung.

TOKIO (AFP). Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat am Sonntag den Norden der japanischen Insel Honshu erschüttert. Nach Angaben der japanischen Behörden und der US-Erdbebenwarte (USGS) lag das Epizentrum im Pazifik vor der Präfektur Fukushima, 250 Kilometer nördlich von Tokio. In der Hauptstadt gerieten Hochhäuser ins Schwanken. Einige Züge, vor allem der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, hielten unmittelbar nach dem Erdbeben gegen 17 Uhr Ortzeit, (neun Uhr MEZ) an, nahmen aber anschließend den Betrieb wieder auf. Informationen über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Möglicherweise steige der Pegel bei der Flut etwas höher, es sei aber nicht mit Schäden zu rechnen, so das Japanische Meteorologische Institut. Das japanische Frühwarnsystem hatte vor dem Beben gewarnt, im Radio wurde für den Aufruf, Schutz zu suchen, die Berichterstattung über einen Sumo-Ringkampf unterbrochen. Das Epizentrum lag in 40 Kilometern Tiefe.

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Autor: dpa