Kindern geht es meistens gut

kna

Von kna

Do, 15. November 2018

Panorama

Situation in Deutschland.

BERLIN (KNA). Die Herkunft beeinflusst in Deutschland laut einer Studie weiterhin stark die Lebenschancen von Kindern. Schulwahl und Gesundheit hängen demnach häufig davon ab, wie wohlhabend und gebildet die Eltern sind. Das geht aus dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Datenreport 2018 hervor. Den Bericht hat die Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und weiteren Partnern erstellt. Danach rauchen etwa 30 Prozent der armen Mütter während der Schwangerschaft, aber nur zwei Prozent der reichen. Kinder und Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen haben häufiger psychische Probleme oder sind verhaltensauffällig.

Rund zwei Drittel der Schüler an Gymnasien hatten im vergangenen Jahr der Studie zufolge Eltern mit Abitur. Weniger als zehn Prozent der Eltern besaßen dagegen einen Hauptschul- oder keinen Abschluss. Insgesamt kommen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass es den meisten Kindern in Deutschland heutzutage gut gehe. Gleichzeitig gebe es aber einen Teil der Jungen und Mädchen, die benachteiligt seien und denen zentrale Rechte verwehrt würden.