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25. Juli 2009 16:38 Uhr
Bizarre Sammlung
Mehr als 150 Hunde eingefroren
Extreme Hundeliebe: Nachdem im Haus eines Mannes in den USA mehr als 110 Chihuahuas entdeckt wurden, haben Beamte nun die Kadaver von weiteren 150 Tieren in Tiefkühltruhen im Keller gefunden.
Wie die "Detroit Free Press" am Samstag berichtete, könnten sich in dem völlig vermüllten und verwahrlosten Haus in Dearborn (US-Bundesstaat Michigan) noch weitere Hunde verstecken. Alle Findlinge sind Chihuahuas oder Chihuahua-Mischlinge.
Der 56 Jahre alte Hausbesitzer ist vermutlich geistig gestört. Er befinde sich in einer psychiatrischen Anstalt, so regionale Medien. Die Polizei vermute, dass er seit etwa vier Jahren mit einer ständig wachsenden Zahl von Hunden in seinem Haus gelebt habe. Die Behörden waren von einem Nachbarn alarmiert worden. Er hatte sich über einen beißenden Gestank beschwert, der von dem Anwesen des 56-Jährigen ausgehe.
ABFALL BIS UNTER DIE DECKE
Polizisten und Tierschützern hatte sich am Donnerstag beim Betreten des Hauses ein Bild des Schreckens geboten: Die mit Tierkot verdreckten Zimmer waren bis unter die Decken mit Abfall vollgestapelt. In den Räumen herrschte ein derartiges Gedränge, dass die Hunde übereinander liegen und sitzen mussten – knietief in Kot und von Fliegen umschwirrt. Wegen des Gestanks trugen die Behördenvertreter Gasmasken.
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Inzwischen befinden sich 112 der Vierbeiner in einem Tierasyl. Nach Angaben einer Sprecherin ist der Gesundheitszustand der meisten Tiere zufriedenstellend. Etwa 100 Menschen in der Region hätten bereits angekündigt, einen Hund übernehmen zu wollen.
Den Nachbarn in dem gutbürgerlichen Wohngebiet sei in all den Jahren nie etwas aufgefallen, so die "Detroit Free Press". Der Mann habe die Hunde offenbar nie ins Freie gelassen. Das Äußere des Hauses ließ keine Rückschlüsse auf das verwahrloste Innere zu: Der Mann hatte das Grundstück penibel gepflegt. Nach Angaben eines Behördenvertreters muss das Haus wahrscheinlich abgerissen werden.
Autor: dpa
