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22. März 2010

TIERISCH

Exportverbot

Er gilt als der "wohl schönste Molch der Welt" und ist akut vom Aussterben bedroht. Der Zagros-Molch (Neurergus kaiseri) aus dem Iran darf deshalb künftig nicht mehr an Reptilien-Sammler im Ausland verkauft werden. Das entschieden die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens Cites am Sonntag einstimmig bei einer Konferenz in Katar. Von dem Molch, der wegen seines schwarz-weißen Musters bei den Sammlern sehr begehrt ist, leben in der Natur nur noch weniger als 1000 Exemplare. Der Iran hatte beantragt, das Tier, das vor allem nach Europa, nach Japan und in die USA verkauft wurde, unter besonderen Schutz zu stellen. Ein weniger strenges Verbot wurde für den Rotaugenlaubfrosch beschlossen. Die Frösche, die aus Lateinamerika stammen, dürfen zwar weiterhin exportiert werden. Der Handel mit den Tieren aus dem Regenwald wird jedoch künftig kontrolliert. Das heißt, wer Rotaugenlaubfrösche exportieren oder importieren will, braucht dafür ab sofort eine Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes. Ein Rotaugenlaubfrosch kostet derzeit etwa 20 Euro.

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Autor: dpa