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26. Juni 2012

TIERISCH

  1. Lonesome George ist tot. Foto: afp

  2. Hoffnungsträger Andatu Foto: AFP

Verblassende Schönheit

Fast schon menschliches Verhalten legen einer Studie zufolge männliche Blaumeisen an den Tag: Verblasst die Schönheit ihrer Partnerinnen, verlieren die Männchen das Interesse, bleiben länger weg vom Nest und vernachlässigen ihre Jungen, fanden die Forscher des Konrad-Lorenz-Instituts in Wien heraus. Für die in der Fachzeitschrift Frontiers in Zoology veröffentlichte Studie blockierten die Forscher bei den Weibchen die UV-Reflektion des leuchtend blauen Kopfgefieders – was sich unmittelbar auf das Verhalten der Partner auswirkte. Das Fazit der Forscher? Die Weibchen müssten viel Zeit damit verbringen, ihr Gefieder zu putzen, um für die Männchen attraktiv zu bleiben. Auch das erscheint recht menschlich...

Tod eines Einsamen

Er war der wohl bekannteste Bewohner der Gapalagos-Inseln und der Letzte seinesgleichen: Mit dem Tod des "Einsamen George" ist eine Unterart der Gapalagos-Riesenschildkröten gänzlich ausgestorben. Sein Pfleger hat ihn am Sonntag ausgestreckt auf dem Weg zu seinem Wasserloch auf der Insel Santa Cruz gefunden. Eine Untersuchung soll nun die Ursache für seinen frühen Tod klären – Schildkröten seiner Art können Experten zufolge bis zu 200 Jahre alt werden, George soll dagegen erst 100 gewesen sein. Das berühmte Reptil wurde 1972 auf der Insel Pinta entdeckt, damals galt seine Art bereits als ausgestorben.

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Ein Gottesgeschenk

Ein am Wochenende in Indonesien geborenes Sumatra-Nashorn ist am Montag auf den Namen "Gottesgeschenk" getauft worden: Andatu. Es ist erst das vierte in einem Reservat geborene Sumatra-Nashorn seit 100 Jahren – und gibt der Hoffnung auf den Erhalt der seltenen Art auftrieb.

Autor: afp