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11. September 2008

Todkranke für Hochzeit aus dem Koma geweckt

ROM (AFP). Um ihr ihren letzten Wunsch einer Hochzeit mit ihrem Lebensgefährten erfüllen zu können, ist eine todkranke Italienerin vorübergehend aus dem medikamentösen Koma geweckt worden. Die an einer unheilbaren Hepatitis leidende Giovanna hatte ihren Ärzten und ihrer Familie im Juli ihren letzten Wunsch anvertraut. Anschließend wurde die rund 50-Jährige in ein künstliches Koma versetzt, um ihr Leiden zu ersparen. Nach Überwinden bürokratischer Hürden fand die standesamtliche Trauung am Sonntag auf der Intensivstation des Krankenhauses von Padua statt. Unmittelbar danach wurde sie wieder in den Tiefschlaf versetzt. "Sie wird jetzt nicht wieder aufwachen, aber ihr bewusstes Leben ist mit einem Moment der Freude zu Ende gegangen", sagte einer der Ärzte.

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Autor: afp


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