BKB schließt Vergleich in USA

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Von BZ-Redaktion

Fr, 31. August 2018

Basel

Kantonalbank blickt nach vorne.

BASEL (BZ). Die Basler Kantonalbank (BKB) hat sich mit den US-Behörden wegen ihres ehemaligen US-Geschäftes auf einen Vergleich geeinigt, teilt sie mit. Darin hat sich die Bank zur Zahlung von 60,4 Millionen Dollar verpflichtet; dafür war bereits Ende 2013 eine Rückstellung von 100 Millionen Franken gebildet worden. Der Vergleich sei durch eine langfristige Kooperation mit dem US-Justizministerium, dem Department of Justice (DOJ), ermöglicht worden. Die Behörde habe der Bank darüber gute Kooperation attestiert. Mit dem Vergleich können nun nicht mehr benötigte Rückstellungen von rund 33 Millionen Franken aufgelöst werden, wodurch sich der Geschäftserfolg des Konzerns 2018 entsprechend erhöht.

Die Basler Kantonalbank verfolgt seit mehreren Jahren eine konsequente Weißgeldstrategie. Um den damit verbundenen Sorgfaltspflichten gerecht zu werden, wurden die Compliance-Strukturen verstärkt und interne Prozesse angepasst. Die im US-Geschäft stark involvierte und in Zürich geführte Private Banking Einheit wurde 2014 geschlossen. Die damals für das Geschäft zuständigen Personen arbeiten nicht mehr bei der BKB. Die Bank habe an der Lösung hart gearbeitet und könne sich nun wieder auf ihre Wachstumsstrategie konzentrieren. "Aus dem Fall haben wir Lehren gezogen und die Bank fundamental umgebaut", kommentiert BKB-Chef Guy Lachappelle die Entwicklung in der Mitteilung. Die BKB stehe heute wieder in ausgezeichneter Verfassung da.