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13. September 2017 00:00 Uhr

Die Bundeswehr investiert in Müllheim und in Donaueschingen

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat im Rahmen ihrer Wahlkampfauftritte im Südwesten den weiteren Verbleib der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim sichergestellt.

  1. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Müllheim Foto: dpa

"Seien Sie gewiss, der Standort ist sicher", sagte von der Leyen bei einer CDU-Veranstaltung am Montagabend in Bad Krozingen. Damit hält die Bundeswehr nach einer Investitionszusage für Donaueschingen an einem weiteren ihrer Standorte in Südbaden fest.

Von der Leyen kündigte an, die Bundeswehr werde in Müllheim in den nächsten fünf Jahren mehr als 50 Millionen Euro investieren. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte auf Anfrage der Badischen Zeitung, das Geld solle in die Infrastruktur fließen – unter anderem in die Grundsanierung der Unterkünfte und den Neubau eines Gebäudes für das Bundeswehrdienstleistungszentrum.

Müllheims Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich zeigte sich über die Ankündigungen von der Leyens sehr erfreut: "Die Deutsch-Französische Brigade ist ein bedeutender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor in unserer Stadt", erklärte Siemes-Knoblich. "Die anstehenden Investitionen, die die Brigade traditionell mit Schwerpunkt auf regionale Unternehmen tätigt, sind ein starkes Zeichen der Verbundenheit der Brigade mit Müllheim und der Region. Wir erkennen darin eine besondere Wertschätzung."

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Neben Müllheim wird derzeit auch der Standort der Deutsch-Französischen Brigade in Donaueschingen ausgebaut. Dort sind Investitionen für insgesamt rund 31 Millionen Euro geplant – unter anderem für eine Modernisierung der Schießanlage und den Bau eines neuen Sanitätsversorgungszentrums. "Wir gehen davon aus, dass der Standort Donaueschingen sicher ist", sagte eine Sprecherin der Stadt Donaueschingen unserer Zeitung. "Es ist ein Zeichen, wenn so viel Geld investiert wird." Im Oktober 2013 hatte Frankreich seine Soldaten von dort abgezogen.