Nahverkehr

Hessen und Baden-Württemberg wollen Jobticket von Steuer befreien

dpa

Von dpa

Mi, 05. September 2018 um 07:50 Uhr

Südwest

Hessen und Baden-Württemberg bringen am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag in den Finanzausschuss des Bundesrates ein, wie ein Sprecher des hessischen Finanzministeriums in Wiesbaden sagte.

Gewährt bislang ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern ein kostenloses oder verbilligtes Jobticket, so muss die Kostenersparnis für die Fahrkarte grundsätzlich versteuert werden. Dies geschieht entweder pauschal durch den Arbeitgeber - und macht ein Jobticket aus Unternehmenssicht unattraktiv, wie der Ministeriumssprecher erläuterte. Muss der Arbeitnehmer sein Jobticket selbst versteuern, dann verringerten sich seine Vorteile deutlich.

"Zukünftig soll der geldwerte Vorteil nicht mehr versteuert werden müssen - weder vom Arbeitgeber, noch vom Arbeitnehmer", erklärten Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne). Das fördere die Nutzung von Bussen und Bahnen.