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19. Februar 2009 17:39 Uhr

Aplastische Anämie

Hilfe für Rose aus Burundi

Rose ist 16 Jahre alt und lebt in einem Waisenhaus in Burundi. Sie leidet an einer seltenen Krankheit, die ohne Behandlung zum Tod führt. Die Freiburger Uniklinik will dem Mädchen helfen. Aber bisher fehlt das Geld.

  1. Rose Nduwimana aus Burundi – ihr Gesicht ist stark angeschwollen, eine Nebenwirkung ihrer Medikamente. Foto: Privat

Rose Nduwimana leidet unter aplastischer Anämie, einer seltenen Form der Blutarmut. Bis vor kurzem hat das Mädchen noch die Schule besucht, jetzt ist ihr das nicht mehr möglich. Denn ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich. Rose lebt mit ihrer Schwester in einem Waisenhaus der Hilfsorganisation Fondation Stamm, in der burundischen Hauptstadt Bujumbura. In dem ostafrikanischen Land jedoch ist ihre Krankheit nicht behandelbar.

Der Karlsruher Philipp Ziser arbeitet derzeit im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes "Weltwärts" für die Fondation Stamm in Burundi. Er hat dem Mädchen den Kontakt zur Freiburger Universitätsklinik vermittelt. Dort sind die Ärzte bereit, Rose Nduwimana zu behandeln – die Heilungschance beträgt 80 bis 90 Prozent. Allerdings müssen etwa 50 000 Euro aufgebracht werden, um die Kosten zu decken.

Die Anzahlung in Höhe von 20 000 Euro ist schon gesichert, doch 30 000 Euro fehlen noch. Ludwig Kamm aus Toenisvorst hat deshalb zu weiteren Spenden aufgerufen. Seit 20 Jahren engagiert sich der katholische Pfarrer für Burundi. Weitere Informationen über Rose sowie die Spendenkonto-Daten hält er auf einer Internetseite bereit: "Rose soll leben"

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Autor: nsch