HINTERGRUND

fs/dpa

Von Franz Schmider & dpa

Fr, 07. Dezember 2018

Südwest

Das ändert sich sonst noch bei der DB im Land

» Mit dem Fahrplanwechsel zum 9. Dezember werden auf der Strecke Stuttgart–Düsseldorf 14 statt bislang 11 ICE-Züge pro Tag und Richtung verkehren. Das hat auch Auswirkungen auf die Verbindung aus Basel/Freiburg/Offenburg in Richtung Rheinland (Köln/Düsseldorf), die Fahrzeit verkürzt sich um 15 Minuten beim Umstieg in Mannheim.
Ab Mannheim gibt es künftig morgens eine zusätzliche Direktverbindung nach Berlin und abends zurück. Hier kommen neu ICE-3 zum Einsatz. Dieser Direktzug wird aus dem Süden aber nicht erreicht.
» Auf der Strecke Stralsund – Hamburg – Frankfurt – Karlsruhe ersetzen ICE-T- Fahrzeuge die bisher eingesetzten IC-Wagenzüge.
Auf der Strecke Stuttgart–München wird ein zusätzlicher Zug fahren.
» Auf der Verbindung Nürnberg – Stuttgart – Karlsruhe kommen künftig moderne Intercity-2-Doppelstockzüge zum Einsatz. Sie lösen im nächsten Jahr sukzessive ältere IC-Züge ab. Das soll den Reisekomfort verbessern.
Unabhängig von diesem Fahrplanwechsel kündigt die Bahn für das nächste Jahr eine gravierende Beeinträchtigung an. Von April 2019 bis Oktober 2020 wird die ICE-Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart saniert und nicht befahrbar sein. Die 99 Kilometer lange Strecke wurde 1991 in Betrieb genommen, sie verbindet die beiden größten Städte im Land in 37 Minuten. Sie gehört mit 185 Fernzügen pro Tag zu den am stärksten belasteten im Netz der DB (zusätzlich 24 Güterzüge). Während der Bauzeit muss der Verkehr umgeleitet werden.