In Baselland wird weniger gebaut

sda

Von sda

Mo, 27. August 2018

Basel

Rückgang um 5,6 Prozent.

LIESTAL (sda). Das Bauvolumen hat im Kanton Basel-Landschaft im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken abgenommen. Der Rückgang um 102 Millionen Franken ist vor allem auf eine rückläufige Bautätigkeit im öffentlichen Sektor zurückzuführen. Die baulichen Investitionen der öffentlichen Hand nahmen um 68 Millionen auf 448 Millionen Franken ab, wie das Statistische Amt am Donnerstag mitteilte. Im Straßenbau wurde ein Rückgang um 33,9 Prozent verzeichnet. Rückläufig waren auch die Investitionen für öffentliche Hochbauten sowie für den übrigen Tiefbau. Die Investitionen in den gewerblichen Bau verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr zudem um 15,1 Prozent auf 205 Millionen Franken.

Insbesondere im Bezirk Liestal war laut der Mitteilung um rund die Hälfte weniger investiert worden. Wie der Statistik zu entnehmen ist, blieben die Investitionen im privaten Wohnungsbau dagegen bei knapp einer Milliarde Franken.

68,6 Prozent der neu erstellten 1209 Wohnungen hatten ein bis drei Zimmer. Gegenüber dem Vorjahr wurden mehr Logis mit einem oder zwei Zimmern erstellt. Bei den Wohnungen mit drei Zimmern wurde dagegen ein Rückgang registriert. Stark rückläufig war der Bau von neuen Wohnungen mit vier und fünf Zimmern. Gegenüber 2016 wurden 85 Wohnungen weniger produziert. Einfamilienhäuser wurden im vergangenen Jahr im Baselbiet 274 errichtet – 56 mehr als 2016. Rund ein Drittel der neu erstellten Wohnungen und Einfamilienhäuser wurden in den Gemeinden Liestal (259 Einheiten), Lausen (129) und Pratteln (108) gebaut. Der übrige Privatbau blieb mit 62 Millionen Franken gegenüber 2016 ebenfalls stabil.