Korrektur der Schifffahrtsrinne auf Kurs

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 12. Dezember 2018

Basel

Für 4,2 Millionen Franken wird die Fahrrinne im Rhein in Basel um 30 Zentimeter vertieft.

BASEL (BZ). Seit Juli schreiten die Arbeiten zur Korrektur der Schifffahrtsrinne des Rheins im Basler Stadtgebiet voran. Die Arbeiten von der St. Alban-Fähre bis zur Dreirosenbrücke sind bis auf Messarbeiten im Bereich Klingental und St. Johann abgeschlossen. Vor Kurzem wurde der Schlachthoffelsen vor dem Terminal St. Johann abgetragen, teilten die Schweizerischen Rheinhäfen mit. Aktuell werden vom Baggerschiff "Kraanvogel" rund 20 000 Quadratmeter Kies bei der Solitude gebaggert und dem Projekt "Schüttungen" zur Verfügung gestellt. Das anhaltende Niedrigwasser hatte keine Auswirkungen auf die Arbeiten, welche voraussichtlich plangemäß im Februar abgeschlossen werden können.

Auf Grundlage des Berichts zum Klimawandel des Bundesrates wird in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt des Kantons Basel-Stadt eine Erhöhung der Mindestfahrrinnentiefe um 30 Zentimeter realisiert. Für diese Korrektur der Schifffahrtsrinne sind punktuelle Abtragungen von der Rheinsohle notwendig. Das Projekt ist eine von mehreren Maßnahmen zur Sicherung der Leistungsfähigkeit und Erhöhung der Zuverlässigkeit der Binnenschifffahrt als einen nachhaltigen Verkehrsträger zur Versorgung der Schweiz.
Das Gesamtbudget von 4,2 Millionen Franken wird von den Schweizerischen Rheinhäfen getragen.