Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

23. Mai 2012

Ein Drittel mehr Güter

Brennstoffe bringen Plus.

BASEL (gra). Die Schweizerischen Rheinhäfen haben im ersten Quartal 2012 fast 34 Prozent mehr an Gütern umgeschlagen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, genau waren es 1,833 gegenüber 1,367 Millionen Tonnen. Der Vergleich sei allerdings nur bedingt aussagekräftig, erklärte André Auderset, Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft, am Dienstag vor den Medien. Denn in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 hatte die Rheinschifffahrt mit großen Hindernissen zu kämpfen: Hochwasser, zu wenig Wasser und vor allem die Havarie eines Tankschiffes vor der Loreley, die den Schiffsverkehr wochenlang blockierte.

Nahezu verdoppelt haben sich im ersten Quartal 2012 die Importe flüssiger Treib- und Brennstoffe. Zurückzuführen sei dies auf einen vergleichsweise harten Winter und Probleme bei den schweizerischen Raffinerien, erläuterte Auderset. Jene in Cressier ist seit Januar wegen finanzieller Probleme geschlossen, jene in Collombey war im März zehn Tage außer Betrieb. Daher wurden über die Rheinhäfen zusätzliche Brennstoffmengen in die Schweiz eingeführt.

Werbung


Im Containerverkehr entwickelten sich die Mengen sehr unterschiedlich. Der Import nahm zu; der Export ging aber zurück. Wegen des starken Frankens und wirtschaftlichen Problemen in vielen Exportländern, fuhren traten viele Container ihre Rückreise leer an.

Autor: gra


0 Kommentare

Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.



Weitere Artikel: Basel