Schwerverletzter bei Unfall auf A5

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 13. Juni 2018

Bad Bellingen

20 Kilometer langer Stau Folge / Behelfsausfahrten nicht nutzbar.

BAD BELLINGEN (ehm/BZ). Am Montagnachmittag wurde bei einem Unfall auf der Autobahn A 5 ein 46-jähriger Autofahrer schwer verletzt. Laut Polizeiangaben fuhr der Mann gegen 16.15 Uhr mit seinem Audi auf der A5 in Richtung Norden, Fahrtrichtung Karlsruhe. Auf Höhe der Tank- und Rastanlage Bad Bellingen überholte er einen Lkw trotz Aquaplaning mit hoher Geschwindigkeit und kam beim Wiedereinscheren ins Schleudern. In der Folge geriet er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Auto kam etwa zehn Meter neben der Fahrbahn zum Stillstand. Der 46-Jährige, bei dem der Verdacht auf Alkoholbeeinflussung aufkam, wurde schwer verletzt. Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich vor Ort um ihn, ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten musste die A 5 teilweise voll gesperrt werden. Gegen 17 Uhr konnte eine Spur wieder freigegeben und der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Nachdem die Fahrbahn vollständig gereinigt und geräumt war, wurde gegen 19.30 Uhr auch die zweite Spur freigegeben. Durch ein hohes Verkehrsaufkommen bedingt durch den Feierabendverkehr und die Urlaubszeit kam es zu einem Stau von etwa 20 Kilometern Länge. Ein Ableiten des Verkehrs über Behelfsausfahrten sei laut Polizei nicht möglich, lediglich in Einzelfällen. Denn diese seien zum Teil nicht einmal geteert und nicht so abgesichert, wie es der öffentliche Verkehrsraum verlangt. Sie sind nicht ausgelegt auf eine große Anzahl von Fahrzeugen und Schwerlastverkehr. Zudem dienen sie als Zufahrt für Rettungskräfte und den Abschleppdienst; ein Umleiten würde die Zufahrt blockieren. Bei dem Unfall auch im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Bad Bellingen sowie die Autobahnmeisterei. Der Schaden am Audi wird auf 20 000 Euro geschätzt, er musste abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat Weil am Rhein hat Ermittlungen übernommen.