Strobl sieht bei Polizei keine Versäumnisse

dpa

Von dpa

Sa, 08. September 2018

Südwest

STUTTGART (dpa). Im Fall der Jesidin, die in Schwäbisch Gmünd ihrem IS-Peiniger begegnet sein soll, hat sich Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor die Sicherheitsbehörden gestellt. "Die örtliche Polizei und das Landeskriminalamt haben versucht, diese junge Frau bestmöglich zu schützen. Ich kann derzeit nicht erkennen, dass da irgendetwas versäumt wurde", sagte Strobl in Stuttgart. Er habe angeboten, dem Innenausschuss des Landtags über die Ermittlungen zu berichten. Die Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo will in Schwäbisch Gmünd einen Mann wiedererkannt haben, der sie im Nordirak als Sexsklavin verschleppt habe. Sie floh deshalb zurück in den Nordirak.