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10. März 2010
8,19 Euro für Zeitarbeiter
Einigung bei Mindestlohn.
BERLIN (AFP). Nach langen Verhandlungen haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften der Zeitarbeitsbranche auf einen neuen Mindestlohntarifvertrag verständigt, der zumindest für einen Teil der Unternehmen gilt. Der Abschluss trete am 1. Juli 2010 in Kraft und sehe vor, dass die Löhne in der niedrigsten Entgeltklasse bis zum 1. November 2012 stufenweise bis auf 8,19 Euro pro Stunde in West- sowie 7,50 Euro pro Stunde in Ostdeutschland steigen, teilten die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit im Deutschen Gewerkschaftsbund und der Bundesverband Zeitarbeit-Personal-Dienstleistungen (BZA) am Dienstag in Berlin mit. Der Tarifvertrag enthalte zudem Regeln, die firmeninternen Missbrauch von Kurzarbeit zum Abbau von Stammbelegschaften verhinderten.
Der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske und IG-Metall-Chef Berthold Huber werteten den Vertrag als Fortschritt. BZA-Tarifverhandlungsführer Thomas Bäumer teilte mit, vor allem Beschäftigte in den ostdeutschen Bundesländern würden von der bis zum 31. Oktober 2013 geltenden neuen Vereinbarung profitieren. Es sei nun Aufgabe der Politik, die Zeitarbeitsbranche in das Arbeitsnehmer-Entsendegesetz aufzunehmen und den Tarifvertrag für allgemeingültig zu erklären.
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Für Gebäudereiniger gilt von Mittwoch an wieder ein Mindestlohn. Er beträgt im Westen 8,40 Euro und 6,83 Euro im Osten.
Autor: afp
