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17. März 2010
Die Bonikasse klingelt wieder
Zehn Millionen für Ackermann.
FRANKFURT (dpa). Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kassiert mit fast zehn Millionen Euro schon fast wieder so viel wie vor der Krise. Auch insgesamt knüpfte die größte deutsche Bank 2009 bei der Bezahlung ihrer Manager an Vorkrisenzeiten an. Die Vergütung der acht Vorstände inklusive Ackermann summierte sich auf 38,98 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Bank 5,0 Milliarden Euro Überschuss verbucht. Nach dem Verzicht auf Bonuszahlungen 2008 beliefen sich nach Mitteilung des Dax-Konzerns vom Dienstag im vergangenen Jahr allein die Boni für Ackermann auf 8,2 Millionen Euro. Für 2008 hatte der Schweizer ohne Boni 1,39 Millionen Euro bezogen. Ein Jahr zuvor waren seine Bezüge nach einem Rekordgewinn der Bank auf fast 14 Millionen Euro geklettert.
Nach anhaltender Kritik an der Bezahlung von Managern hatte die Deutsche Bank kürzlich neue Vergütungsregeln eingeführt. Boni werden über mehrere Jahre gestreckt und können im Fall von Verlusten zurückgefordert werden. Nach Angaben der Bank bekommt Ackermann neben einem Grundgehalt von 1,15 Millionen Euro sowie gut 154 000 Euro Sachleistungen einen Bonus von rund 1,58 Millionen Euro sofort ausgezahlt.
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Autor: dpa
