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17. Juli 2017

Die USA prüfen Olivenimporte

Vorwurf: Unfaire Subventionen.

WASHINGTON (AFP/BZ). Nach Holz aus Kanada und Zucker aus Mexiko hat die US-Regierung importierte spanische Oliven ins Visier genommen. Das Handelsministerium hat eigenen Angaben zufolge eine Untersuchung gestartet, ob die eingeführten Früchte des Ölbaums aus Spanien "unfair subventioniert" sind. Das Ministerium gehe einer Klage zweier heimischer Olivenproduzenten nach. Sie behaupten, spanische Oliven würden in den USA bis zu 200 Prozent unter Marktwert verkauft. Handelsminister Wilbur Ross erklärte, die Regierung werde "rasch handeln, um jeglichen unfairen Handel zu stoppen". Bis zum 7. August will er entscheiden, ob Firmen und Beschäftigte in den USA geschädigt werden. Ab September könnte die Regierung vorläufige Strafzölle verhängen, im November endgültige. Spanien exportiert Oliven für 71 Millionen Dollar im Jahr in die USA.

Die USA streiten sich bereits mit Kanada über den Import von Nadelbaumhölzern und den Export von US-Milchprodukten dorthin. Der Zuckerstreit mit Mexiko ist beigelegt; der Preis für Zucker, der von dort in die USA geliefert wird, wurde leicht angehoben. US-Präsident Donald Trump hat in der Handelspolitik die Parole "Amerika zuerst" ausgegeben.

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Autor: afp