Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
04. Februar 2012
Griechen horten ihr Bargeld
49 Milliarden Euro versteckt.
ATHEN (dpa). Aus Angst vor einem Staatsbankrott und der Wiedereinführung der alten schwachen Währung, der Drachme, haben die Griechen nach Angaben des Finanzministeriums Milliarden in heimischen Schatullen gehortet. Seit 2009 hätten sie rund 65 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben, 16 Milliarden davon seien ins Ausland geflossen. "49 Milliarden (Euro) sind in Sicherheitsfächern, in Truhen, in Kellern und Dachböden oder unter dem Bett versteckt", sagte Finanzminister Evangelos Venizelos am Freitag im griechischen Parlament. Wie er berichtete, seien von den ins Ausland geflossenen Geldern mehr als fünf Milliarden bei Banken in Großbritannien angelegt, knapp 1,6 Milliarden Euro seien in die Schweiz geflossen. Banken-kenner schätzen jedoch, dass dies nur ein Teil der ins Ausland geflossenen Gelder ist. Angeblich haben Griechen mehr als 200 Milliarden Euro im Ausland angelegt.
Werbung
Autor: dpa
